Arbeit und Urlaub – das Workation Konzept

Der Aufstieg des Internets hat nicht nur neue Industrien entstehen lassen, es hat auch die Art und Weise verändert wie Menschen arbeiten. Bewaffnet mit Laptop und einem stabilen Zugang zum Internet, können Arbeitnehmer, Selbstständige sowie Freiberufler flexibel und ortsunabhängig arbeiten. Nicht zuletzt die Corona-Pandemie hat aufgezeigt, dass in Zukunft mit hybriden Arbeitsmodellen zu rechnen ist, was die herkömmlichen Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben fließender macht.

Vor diesem Hintergrund wünscht sich manch einer ortsunabhängig zu arbeiten, oder auch dort zu arbeiten, wo der Rest üblicherweise Urlaub macht. Dieses Konzept der ‚Workation‘ hat besonders in den letzten Jahren an Relevanz und Attraktivität gewonnen, besonders bei der jüngeren Generation.

Was ist eine Workation?

Eine Workation, manchmal auch Workcation oder Worcation genannt, ist ein Aufenthalt außerhalb des Büros, der sowohl die Arbeitszeit als auch die Freizeit umfasst. Einfach ausgedrückt, ist eine Workation eine Kombination aus Arbeit und Urlaub. Die Idee ist, dass man sich irgendwo eine Pause gönnt, dabei aber trotzdem weiterarbeitet. Da Workation ein so neuer Begriff ist, gibt es noch keine formale Definition, die sich finden lässt. Es ist sogar nicht ganz klar, wie viel „Arbeit“ man leisten muss, um behaupten zu können, dass man sich auf einer Workation befindet.

Zählt das Abschicken von ein paar Emails pro Woche als Arbeit? Wie sieht es aus, wenn 50% der üblichen Arbeitskraft geleistet wird? Oder muss man die gleichen oder vielleicht sogar mehr Stunden arbeiten, als man es zu Hause tun würde? Warum muss man überhaupt reisen? Um ein wenig Klarheit zu schaffen, schlagen wir daher die folgende Definition vor:
Eine Workation kann als ein Urlaub definiert werden, bei dem ein erheblicher Teil der Zeit der Arbeit gewidmet ist.

Der Aufstieg des Workation-Konzepts

2020 war ein Jahr der Veränderungen in vielerlei Hinsicht. Größtenteils negative Veränderungen, welche unsere Freiheiten in einem erheblichen Maße eingeschränkt haben. Es gab allerdings auch einige positive Aspekte, die aus der weltweiten Pandemie hervorgingen. Die Gesundheits- und Hygienestandards haben sich weltweit verbessert, die Technologie macht die Arbeit in vielerlei Hinsicht effizienter und wir sind nicht mehr an unsere Schreibtische gefesselt, wie es im Jahr 2019 der Fall war.

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Das Konzept der Workation hat sich als Reaktion auf die neuen Freiheiten entwickelt, die viele von uns bei der Arbeit erhalten haben. Wir haben unseren Arbeitgebern bewiesen, dass wir nicht ständig überwacht werden müssen und dass wir unabhängig arbeiten können. In der Tat fördern viele Arbeitgeber jetzt die Arbeit aus der Ferne, um zu versuchen, die Gemeinkosten (z. B. die Miete für Büroräume) zu senken.

Die Technologie hat es uns ermöglicht, die Art und Weise, wie wir arbeiten, zum Besseren zu verändern. Wir müssen nicht mehr die Umwelt verschmutzen, indem wir zur Arbeit pendeln oder für ein Geschäftstreffen um die halbe Welt reisen. Wir schalten einfach unsere Laptops ein und verbinden uns virtuell miteinander.

Eine Workation buchen

Selbstverständlich kann man sich auf die gleiche Weise eine Workation buchen, wie man sonst den Sommerurlaub bucht. Allerdings muss man hierbei beachten, dass die Rahmenbedingungen optimal sind, um in der Workation das erforderliche Maß an Produktivität abzurufen. Auf Websites wie workation24.de werden diese Rahmenbedingungen bereits berücksichtigt. Schnelles Internet, ein bequemer Arbeitsplatz und ausreichend Möglichkeiten, sich nach ‚Feierabend‘ so zu entspannen, wie man es im Urlaub tun würde.

Egal ob am Strand, in den Bergen oder in der Metropole. Für jeden ist etwas dabei, sodass eine Workation garantiert erfolgreich wird.